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Marktnews

Wenn Kurse und Berichte
das gleiche zeigen

Wir tun was andere lassen. Wir sprechen offen und ehrlich über die Risiken und Verlustgefahren, zeigen Ihnen aber auch auf, wie Sie mit einem professionellen und kompetenten Partner von Marktchancen profitieren können. Dank der Hebelwirkung von Warrants und Optionen, lassen sich bereits mit geringen Kapitaleinsätzen hohe Gewinne erzielen.

Beim Kauf einer Aktie, die einen Kurs von USD 100 aufweist und innert Kürze um USD 10 USD steigt, resultiert ein Gewinn bzw. eine Rendite von 10%. Beim Kauf einer Aktienoption, welcher eben diese Aktie als Basiswert dient, bezahlt der Anleger eine Prämie von USD 10 für den Erwerb der Option. Erzielt die Aktie wie im angeführten Beispiel einen Erlös von USD 110 USD, entspricht dies einem Gewinn bzw. einer Rendite von 100%, da der Kapitaleinsatz lediglich USD 10 betrug. Der Erwerber der Option hat mit anderen Worten seinen Kapitaleinsatz verdoppelt.

Aktuell

PayPal

Der US-Technologieindex NASDAQ 100 steigt und steigt. Doch schaut man genauer hin, gibt es Aktien von Weltmarktführern, die von den Anlegern aus unterschiedlichen Gründen abgestraft werden. Eine davon ist die Aktie des Online-Zahlungsabwicklers PayPal Holdings (www.paypal.com). Der Finanzdienstleister lieferte zwar solide Zahlen für das dritte Geschäftsquartal ab, gab aber nur einen verhaltenen Ausblick für das vierte Quartal ab. Ein Grund kann sein, dass PayPal wie andere US-Dienste von europäischen Datenschützern nicht gerade geliebt werden. Das Papier schmierte regelrecht ab und liegt seit Jahresanfang – trotz des NASDAQHöhenfluges – auf Euro-Basis sogar im Minus. Allein in den vergangenen drei Monaten verlor die PayPal-Aktie 20 Prozent an Kurswert, vom Höchstkurs im Juli 2021 gar 28 Prozent. Basierend auf unserem antizyklischen Ansatz („buy the dip“) schlagen wir nun bei der Aktie des Weltmarktführers zu, auch wenn in Europa Marktanteile verloren gehen.

Schauen wir einmal genauer auf die PayPal-Zahlen. Grundsätzlich ist die Wachstumsstory bei dem Konzern aus Kalifornien intakt. Im Jahresvergleich wuchs der Umsatz im dritten Quartal um 13 Prozent, das gesamte abgewickelte Zahlungsvolumen legte sogar 26 Prozent zu. Von Juli bis Ende September konnte die Zahlungsplattform 13.3 Millionen neue Kunden dazugewinnen. Insgesamt sind es nun 416 Millionen.

Es bleibt dabei: PayPal ist eine „Cash-Maschine“. Der freie Cashflow von 1.3 Milliarden Euro erlaubt dem Konzern Aktienrückkäufe im Volumen von 350 Millionen Euro. Die Voraussetzungen für weiteres Wachstum sind durchaus gegeben. Dafür soll die Kooperation mit dem Online- Riesen Amazon sorgen. Ab 2022 können PayPal-Kunden ihre Venmo-App für Einkäufe auf der Amazon-Plattform nutzen. A propos Venmo: Mit dieser App können PayPal-Nutzer diverse Kryptowährungen handeln. In dieser Sparte wuchs das Handelsvolumen um 36 Prozent im 3. Quartal.

Doch was macht PayPal genau? Der Konzern ist das dominierende Unternehmen für Online-Zahlungen. Die Wachstumsmöglichkeiten sind – nicht zuletzt auch getrieben durch die Pandemie – riesig. Durch Diversifikation (Kryptowährungen) wird das Chance-Risiko- Verhältnis bei dem Titel weiter verbessert und macht die PayPal-Aktie nach dem Kursrutsch zu einem klaren Kauf.